Tabu Abtreibung – Warum länger schweigen

ARTE Dokumentation

Betroffene Frauen schildern, wie es ihnen nach ihrer Abtreibung ergangen ist. Man kann den Film hier ansehen. Empfohlen für Frauen, die wissen wollen, was sie nach einer Abtreibung erwarten würde.

Meine persönliche Meinung dazu: Für das Leben kämpfen und niemals aufgeben! Raus aus dem Schockzustand, nach vorne schauen und sich beraten lassen…

Konkrete Hilfe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt:

Informationen rund um das Thema Abtreibung:

www.plattform-leben-vorarlberg.at |  www.pro-leben.de/

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Best Of „Happy“ Remakes (William Pharrell)

Bis Mai 2015 wurden mehr als 1,950 Videos weltweit kreiert. Über http://www.wearehappyfrom.com sind alle Remakes abrufbar.

Hier mein persönliches Best Of „We are Happy from…“ world wide:

Allerdings – es gibt noch sooo viele, die gut sind. Welches sind Eure „Happy“ Remake Favorites? Oder habt ihr keine?!

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Beobachtungen in Friaul

Stremiz

Der Wind fegte leise durch die Blätter. Es war etwas kühler diesen Morgen. Jean konnte das Rauschen des Sturzbaches hören, der hinter seinem Haus talwärts floss. Er drehte sich noch einmal um. Zeit aufzustehen und Kaffee aufzusetzen – nur was trieb ihn?

Der Weiler bestand nur aus ein paar Häusern. Eine Brücke verband die beiden Hälften des Dorfes. Ein angedeuteter Dorfplatz, mehr nicht. Jedoch ein Brunnen in der Mitte. Jean verfügte allerdings über fließendes Wasser, seine Vorbesitzer hatten eine Wasserleitung installiert. Dem Haus sah man das von außen nicht an. Seit einem Jahrhundert hatte sich hier kaum etwas verändert.

Jean zog sich hierher zurück um der Welt zu entfliehen. Die Fenster auf und nur Wald, nichts als Wald. Sieben Kilometer bis zur ersten größeren Siedlung wo es Geschäfte gab.

Je weniger Menschen er sah, desto besser. Manchmal kamen Wanderer vorbei. Ein kurzer Gruß und das war’s – nicht immer war ihm nach Reden zumute. Ihm genügten die Vögel. Das war Unterhaltung genug dachte er – zumindest bis vor einiger Zeit.

Endlich hatte er sich aufgerafft und kletterte aus dem Bett. Er musste erst den Ofen anheizen, sonst gab’s kein heißes Wasser für den Kaffee. Auch konnte das alte Steinhaus etwas Wärme vertragen.

Auf Strom musste Jean seit einiger Zeit verzichten. Ein Blitzschlag hatte die Elektrik des Hauses endgültig ruiniert. Normalerweise würde man so etwas reparieren lassen, doch Jean ließ sich Zeit. „Irgendwann“, dachte er. Inzwischen war es für ihn ein Ansporn, der Natur noch etwas näher zu kommen. Nur aufs Holz sammeln musste Jean verzichten. Das Holz kam aus dem Supermarkt – es war doch praktisch, wenn es Zivilisation in der Nähe gab.

Noch etwas benommen werkte er an seinem Ofen herum. Kaffee war das erste am Morgen – oder besser gesagt nach dem Aufstehen. Kaltes Wasser ins Gesicht tat das übrige. Jetzt war er endgültig munter, der Tag lag vor ihm.

Ein altes Auto stand vor dem Haus und verrichtete bei Bedarf rauchend und ratternd seine Dienste. Jean war Selbstversorger, das heißt, er fuhr zeitweise raus in die Stadt und kaufte seine Lebensmittel selber ein. Inzwischen war er Experte für haltbare Lebensmittel geworden. Sein Kühlschrank wartete ebenso auf das Comeback der Elektrizität.

Von einer Freundin, die sich um ihn Sorgen machte, hatte er ein Solar-Ladegerät bekommen. Zumindest sein Mobiltelefon konnte er damit aufladen. Zur Not gab es also Telefon. Außer seiner Mutter rief ihn ohnehin niemand an.

Als Jean sich in seiner Pension das etwas baufällige Haus kaufte und es notdürftig zu renovieren begann, hielt er sich noch für relativ fit. Inzwischen jedoch ähnelte er immer mehr seinem Auto. Der Start in den Tag benötigte immer mehr Anlauf und Motivation. Jedoch einmal in Fahrt, war er nur schwer wieder zu bremsen.

Die Nächte wurden immer lang, auch wenn inzwischen Mondlicht und Kerzenschein das Licht der elektrischen Lampe ersetzten. Das Rauschen des Baches, die Geräusche der Tiere im Wald. Das Beobachten des Abendsterns, wenn er langsam über den Nachthimmel entschwand – das war für eine Zeit Beschäftigung genug. Bis die Sehnsucht kam…

[To Be Continued]

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Der Weltuntergang findet nicht statt

Die Haarwurzel wird wirklich stärker. Es stimmt was die Werbung verspricht.

Das CO2 hat sich als harmlos herausgestellt. Die Erderwärmung war nur eine Verschwörungstheorie. Das umweltfreundliche Schiefergas kann nunmehr auch im Waldviertel gefördert werden. Nur durch reines Wasser an die Oberfläche befördert. Der Vorrat hält länger als wir denken – und macht die Energiewende absolut überflüssig. Wir hinterlassen unseren Kindern einen sauberen Planeten – dank OMV.

Die Arbeitsbedingungen für die Näherinnen in Bangladesch sind inzwischen drastisch verbessert worden. Dank der Anstrengungen von H&M, Zalando und Co. Nunmehr kann man ohne Reue sich alle paar Wochen etwas modisches gönnen, für jede Jahreszeit und Gelegenheit. Shopping als monotoner, fremdgesteuerter Lebensinhalt – wir schreien vor Glück.

Nach einer neuen Studie sind Politiker viel ehrlicher als wir denken. Die allermeisten sorgen sich wirklich um uns und vor allem um unsere Arbeitsplätze. Deswegen wollen sie alle nur unser Bestes – nämlich Wachstum. Ein höheres BIP ist die Lösung für alle unsere Probleme.

Die Kaufkraft für die Inlandsnachfrage, die Frühförderung im Kindergarten, die Reform des Bildungssystems, flexiblere Arbeitszeiten. Wir optimieren uns nur, wir passen uns an – an die Markterfordernisse. Alles in Ordnung – wir erfüllen nur Darwins Gesetz.

[Sarkasmus Ende]

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Beobachtungen in Friaul

Im Tal der Natisone

Langsam quälte er sich aus dem Auto. Die Stöcke waren immer wieder beschwerlich im Auto unterzubringen.

Ciao Giuseppe! Danke dass du mich mitgenommen hast!

Er würdigte den VW Beetle der an ihm vorbeifuhr keines Blickes.

Soll ich dir nicht noch helfen? Nein, geht schon danke.

Ein paar Häuser am Straßenrand. Die Siedlung wurde durch eine Brücke über den Fluss erweitert. Sein unverputztes Steinhaus lag nicht weit. Er war in der Stadt gewesen, hatte sich die Zeit im Café und im Einkaufszentrum vertrieben.

Hier draußen im Tal war es ruhig, schon fast etwas trostlos. Nur einige Kilometer weiter und man war an der Grenze zu Slowenien. Die Winter waren kalt, aber nicht so kalt wie nördlich der Alpen.

Für den heutigen Jänner Tag war er zufrieden. Er freute sich schon auf den Cabernet Franc, den er gekauft hatte. Zu der Wildente würde er gut schmecken.

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Umkehren – aktueller denn je!

Die Menschheit muss umkehren, man hört es von allen Seiten. Wir müssen uns ändern, wenn wir das Klima retten wollen. Wir müssen die ganze Wirtschaft umstellen, wenn wir nicht alle Bodenschätze in kurzer Zeit aufbrauchen wollen. Wir müssen die Sozialstandards in den Billiglohnländern heben, wenn wir die Menschen dort nicht wie Sklaven für uns schuften lassen wollen. So vieles wäre zu tun. Und alles hat mit “Umkehr” zu tun.

Im ältesten Evangelium (Markus) die allerersten Worte Jesu die er öffentlich sprach:

Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!

Umkehr und Glaube – eine Art Initialzündung für das Reich Gottes. Ohne Glauben an die Zukunft wird es nicht geschehen, dass wir uns ändern. Und ohne Umkehr wird es das Reich der Gerechtigkeit und des Friedens für uns Menschen auch nicht geben.

Wenn die Kirche die Umkehr predigt, dann tut sie etwas ganz Modernes. Umkehr ist nicht verstaubt, es ist die Grundbedingung für das Leben – das Überleben diesmal sogar.

Damit eine Beziehung nicht zerbricht – Umkehr im Kleinen. Damit der Planet nicht auseinanderbricht – Umkehr im Großen. Alle sind gefragt: Privatpersonen, Politiker, Organisationen – ich selber.

Die Frage ist nur: Predigt das die Kirche überhaupt noch? Ist sie glaubwürdig genug? Es gibt jedenfalls einen, der war bis zum Tod standhaft und hat sich für das Reich Gottes eingesetzt. Dieser ist absolut glaubwürdig. Und Umkehr war seine erste Botschaft an uns.

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Jeder Mensch ist “Einer von Uns”! Bitte unterstützen!

Bitte unterstützen – mit dem folgenden Link gibt’s alle Infos…

http://www.1-von-uns.de/content/start.html

Der Mensch ist ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein Mensch. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 18. Okt. 2011 erstmals höchstrichterlich festgestellt. Daraus ergeben sich weitreichende Folgen für das gesamte EU-Recht: Seither ist klar, daß seitens der EU das Leben und die Würde jedes menschlichen Embryos vom Zeitpunkt der Befruchtung an geschützt werden muß. Dieser Schutz ist aktuell jedoch nicht gewährleistet. Er muß von uns Bürgern jetzt durchgesetzt werden. Dazu wurde die Europäische Bürgerinitiative „1-von-uns“ gegründet.

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Quo Vadis, Österreich?

Ich bemerke immer mehr, Armin Wolf interessiert sich für die Fehler der Politiker, aber nicht für deren Lösungen. Vielleicht weil sie keine haben? Aber Sachjournalismus fehlt in Österreich. Alles wird zur Schlammschlacht! Das Kasperltheater wird durch den Aufmischer Stronach noch weiter angeheizt.

Es wird Zeit, dass statt einer Wahl ein öffentlicher Boxkampf stattfindet. Der, der dann Sieger ist, gewinnt auch die Wahl. Irrsinn? Genau in die Richtung geht’s aber.

Inzwischen haben wir lauter Populisten: Vermögenssteuer Populisten, Ausländer-Raus Populisten, “Wir zeigen’s denen” Populisten, “Der böse Staat” Populisten und vieles mehr.

Mir wär lieber jemand löst das Pensionsproblem. Kinder und familienorientierte Politik – davon hört man (leider) wenig.

Österreich gehört mit seriös geschätzten 30.000 bis 40.000 Schwangerschaftsabbrüchen im Jahr zu den Top-Abtreibungsländern in Europa. Gibt’s irgendeinen Politiker, den das interessiert? Irgendjemand, der dagegen etwas tun will?

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Herr, zu wem sollen wir gehen?

Evangelium nach Johannes 6,60-69

Viele seiner Jünger, die ihm zuhörten, sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören? Jesus erkannte, daß seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß? Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben.

Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wußte nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist. Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.

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Linke Politik und das “Opfer” des Einzelnen

In der sozial-liberalen Welt werden zunehmend Lösungen gesucht, die ohne persönliches Opfer des einzelnen auskommen. Die persönliche Anstrengung des einzelnen Individuums soll minimiert werden. Das Leben auf der Erde soll leichter werden (hört sich auf den ersten Blick ja gut an). Das was früher der einzelne – unter Opfern – beigetragen hat, soll nunmehr der Staat übernehmen oder es soll gar nicht mehr notwendig werden.

In der konservativen Welt zählt interessanterweise das persönliche Opfer – oder die Anstrengung des einzelnen für die Gesellschaft – immer noch. Zum Beispiel die aufopfernde Sorge der Mütter für die Kinder. Die Entscheidung für das Kind – auch unter Schwierigkeiten. Der Mann, der sich für die Familie aufopfert. Das Opfer im Umgang mit dem Geld, z. B. Sparen im Staatshaushalt bedeutet Opfer. Mehr Verantwortung des Einzelnen – auch für seinen Nächsten – statt bürokratisierter Sozialleistungen.

In der linken Welt wird diese Struktur aufgebrochen, die aufopfernden Tätigkeiten werden dem Staat überantwortet oder sie werden überhaupt minimiert wenn sie den einzelnen zu sehr betreffen. Beispiel Schwangerschaftskonflikt. Der konservative Ansatz für ein Kind (persönliche) Opfer zu bringen – auch in schwierigen Situationen – wird durch möglichst frei zugängliche Abtreibung ausgehebelt. Die persönliche Verantwortung des Einzelnen für den Nächsten wird auch dem Staat – und somit der Bürokratie – übertragen. Obwohl Sozialhilfe ein notwendiger Bestandteil jeden staatlichen Systems sein sollte, kann es im rundum abgesicherten Sozialstaat durchaus passieren, dass jemand in seiner Notlage alleine zu Hause sitzt. Warum? Weil es schlicht und einfach niemanden gibt, der sich für seine Probleme wirklich interessiert.

Die Idee der Eigenverantwortung und der eigenen Verantwortung für den Nächsten kann nicht aufgegeben werden. Das Prinzip des Opfers – für sich und für andere – kann ebenfalls durch nichts abgelöst werden. Linke Ideologien müssen diesem Test standhalten.

Ohne Opfer gibt es keinen Fortschritt, keinen Zusammenhalt, kein bleibende Werte.

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